Heute stand für unsere C-Jugend das nächste schwere Spiel auf dem Plan – zu Gast war der 1. FC Pirna. Und unsere Jungs (und Mädel😉) legten erstmal richtig stark los.
Von Beginn an waren wir gut drin, spielten mutig nach vorne und versteckten uns überhaupt nicht. Nach einer Pirnaer Ecke schalteten wir blitzschnell um und starten einen Konter. Der wurde zwar zunächst gestoppt, doch nach dem Einwurf ging’s trotzdem gefährlich weiter: Finn tankt sich stark durch, behält die Übersicht und legt perfekt für Paul auf – 1:0 für den SSV!
Pirna wollte das natürlich nicht einfach so stehen lassen und erhöhte direkt den Druck. Doch erneut schlugen wir zu: Wieder ist es Finn, der sich über außen stark durchsetzt und diesmal selbst vollendet – 2:0! Traumstart!
Leider gelang den Gästen noch vor der Pause der Anschlusstreffer, sodass es mit einer knappen Führung in die Kabinen ging. Dort gab’s vom Trainerteam nochmal wichtige Hinweise, um das Spiel weiter konzentriert zu gestalten.
Doch genau das gelang uns in der zweiten Halbzeit leider immer weniger.
Pirna bekam zunehmend Zugriff aufs Spiel, während wir den Schwung aus Durchgang eins nicht mehr richtig mitnehmen konnten. In der 58. Minute fiel dann der Ausgleich – zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient.
Trotzdem hielt uns Benny, der im Tor ausgeholfen hat (riesiges Dankeschön dafür! 🙌), mit mehreren starken Paraden lange im Spiel. Doch Pirna drückte weiter und ging in der 63. Minute folgerichtig in Führung.
Kurz vor Schluss wurde es dann endgültig bitter: Nach einem Foul zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Der Strafstoß wurde sicher verwandelt – 2:4-Endstand.
Leider gab es nach dem Spiel noch eine Szene, die wir klar ansprechen müssen. Der Schiedsrichter zeigte einem unserer Spieler wegen unsportlichen Verhaltens die Gelb-Rote Karte – und das völlig zurecht.
Egal wie emotional ein Spiel ist: Beleidigungen haben auf dem Fußballplatz nichts verloren – erst recht nicht gegenüber dem Schiedsrichter, der das Spiel insgesamt gut geleitet hat. Dafür können wir uns nur entschuldigen. So etwas gehört nicht zu unserem Verständnis von Fußball und Teamgeist.
Fazit vom Trainerteam:
Die erste Halbzeit war richtig stark. Wir haben mutig gespielt, uns Chancen erarbeitet und uns dafür belohnt. Aber erneut zeigt sich ein Problem, das uns schon öfter begleitet hat: Nach Gegentoren gehen die Köpfe zu schnell runter – und damit machen wir uns selbst das Leben schwer.
Jetzt heißt es: Spiel aufarbeiten, Mut zurückholen und gemeinsam weiter machen. Denn das Potenzial ist definitiv da – wir müssen es nur über die komplette Spielzeit auf den Platz bringen.
Nachwuchs26. APRIL 2026







